Stadt der Linden

Die Lindenstraße hieß um 1859 Straße vor dem neuen Tor. Zu dieser Zeit wurden die Linden vom Verschönerungsverein angepflanzt. Danach hieß die Straße Osterburger Chaussee. Um 1900 wurde die Straße umbenannt in Lindenstraße. 1960 wurden die ersten Nachpflanzungen vorgenommen.

 

Die Goethestraße hieß vor 1924 Osterburger Damm. Zu dieser Zeit wurden auch die Linden gepflanzt. Von 1924-1943 hieß die Straße Hindenburgstraße. Ab 1943 gilt der Name Goethestraße. Bis 1997 gab es keine Nachpflanzungen. 1998 wurden alle Linden gefällt. Straßendecke und Bürgersteige wurden erneuert. Es erfolgte eine Neubepflanzung mit Linden.

 

Die Schulstraße hieß vor 1865 Viehstraße. In dieser Zeit wurden die Linden gepflanzt. 1864/65 wurde das Gymnasium errichtet. Es erhielt einen von Linden umstandenen Schulhof. Bis 1915 hieß die Straße Schulstraße. Von 1915-1945 hieß sie dann Arendseer Straße und ab 1945 wieder Schulstraße. Um 1960 wurden Linden nachgepflanzt.

 

Der Name Köppenberg findet zwei Deutungen: Er kann von der Burg Collenberg, die dort gestanden haben soll, herkommen. Oder er steht im Zusammenhang mit dem Besitzer der Ziegelei, die dort gewesen ist. Die Linden wurden dort um 1860 gepflanzt.

 

Die erste Linde, die im Schillerhain gepflanzt wurde, ist die mit dem Stein davor. Auf ihm steht das Pflanzdatum: 11.11.1860. Die Namensgebung "Wilhelm-Platz" (im Schillerhain) erfolgte am 22.3.1861. In seiner Mitte steht eine Friedenslinde, die Mitte 1861 gepflanzt wurde.

 

Die Lindenallee am Hohen Wall verläuft entlang dem Stadtgraben.

 

Linden